April 5, 2020

Wer Reisen liebt, verschiebt!


Die Coronakrise stellt nicht nur uns als kleinen isländischen Anbieter sondern auch den weltweiten Tourismus vor eine sehr große Herausforderung. Zusätzlich zu den Stornierungen die schon getätigt wurden, kommt eine geringere Nachfrage, da die meisten Menschen erst einmal abwarten möchten, wie sich die Lage entwickelt. Deshalb ruft die Reisewirtschaft zu einer einmaligen Solidaritätsaktion auf: “Wer Reisen liebt, verschiebt!” und hat auch schon einige Kampagnen für Social Media vermerkt mit #verschiebdeinereise bzw. #PostponeDontCancel in die Wege geleitet. Dieser Aktion möchten wir uns gerne anschließen.

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Kommen Sie einfach später! Motiv für die So­li­da­ri­täts­ak­ti­on der Rei­se­wirt­schaft (DRV).

Träumen Sie weiter von Island

In den 40 Jahren unseres Bestehens haben wir schon einige Vulkanausbrüche, Gletscherfluten, die Finanzkrise und Pleiten von Fluggesellschaften bewältigen und dennoch Menschen das Reisen in unser schönes Land ermöglichen können. Die Pandemie ist eine noch nie dagewesene Situation, die die ganze Welt betrifft. Doch: Corona geht – Island bleibt! Wir sind fest davon überzeugt, dass Island mit den Gletschern und Vulkanen nach Corona als beliebtes Reiseland ganz weit oben auf der Wunschliste vieler stehen wird. Sie können dazu beitragen, diese Zeit zu überbrücken und den isländischen Tourismus zu unterstützen, indem Sie Ihre Reise umbuchen oder auch einen Gutschein für eine spätere Reise akzeptieren, anstelle die Reise ganz zu stornieren. Die Bundesregierung arbeitet auch an einem Vorschlag, dass Kunden zukünftig Gutscheine für Reisen erhalten, die aufgrund der Corona-Epidemie abgesagt wurden.

Solidarität mit Island zeigen

Für uns als Island-Anbieter mit vielen Reisenden in den Sommermonaten gehört der März normalerweise noch zur Hauptbuchungszeit, was in diesem Jahr leider anders aussieht. Die Reisen, die im April stattfinden sollten, mussten entweder verschoben oder storniert werden. Für den Bauern auf dem Land, der eine Unterkünfte betreibt, dem Hotelier in Reykjavík, dem Tourenanbieter von Gletscherwanderungen oder Walbeobachtungen und der Mietwagenfirma bedeutet dies ein Ausbleiben von Einnahmen. Viele Hotels mussten daher temporär schließen und die Blaue Lagune hat Ende März 164 Mitarbeiter entlassen, bei der Fluggesellschaft Icelandair sind es sogar 240 Mitarbeiter. Die Kette lässt sich noch weiter fortsetzen, denn auch Restaurants, Souvenierläden, Museen und andere kulturelle Einrichtungen sind vom Ausbleiben der Touristen betroffen. Für solch ein kleines Land wie Island mit dem Tourismus als wichtigstem Wirtschaftszweig ist dies ein harter Schlag.

Bild Basar mit Emma Foto:AS

Corona geht – Island bleibt. In Básar in der Þórsmörk. Foto: AS

Stornieren Sie nicht, verschieben Sie!

Sollte die Coronakrise Ihre Reise beinflussen, rufen wir dazu auf, diese auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wenn Sie keine neuen, konkreten Reisedaten haben, stellen wir auch gerne einen Reisegutschein aus, der bis Ende 2021 Gültigkeit hat. Die überwiesenen Beträge sind durch die Insolvenzversicherung von Erlingsson Naturreisen abgesichert weshalb in der Zwischenzeit kein Risiko besteht. Natürlich helfen wir Ihnen gerne bei der erneuten Planung. Sie können so dazu beitragen, dass wir als kleines Familienunternehmen und unsere Partner das Licht am Ende des Tunnels erblicken können und wir wieder bei Rückkehr in die Normalität voll durchstarten können. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Kunden, welche lieber umbuchen, statt zu stornieren. Zusammen schaffen wir es, diese Zeit zu bewältigen!